Bei einem Turnier am Sonntag, den 7. April in Regensburg erfuhr die junge Rugbymannschaft ihre Feuertaufe. 9 von den 16 Spielern waren TSV-Mitglieder.
Am Sonntag, den 7. April, wurde Bad Windsheimer und Burgbernheimer Sportgeschichte geschrieben. Zum ersten Mal überhaupt wurden die Städte durch eine Rugbymannschaft in Form der SG Black n Blue vertreten. 16 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren machten sich mit zahlreichen Eltern und Anthony Cervizzi, Dave McNaughton, Pascal Horst und Steven Mena als Trainern und Betreuern in den frühen Morgenstunden auf nach Regensburg zu einem Turnier. Sie hatten sich über drei Monate hierauf vorbereitet und waren dementsprechend aufgeregt und motiviert.
Vor Ort wurden durch die große Altersspanne bedingt mit anderen Mannschaften gemeinsame Teams in den Altersgruppen der U8 bis U16 gebildet, sodass genügend Möglichkeiten gewährleistet wurden, erste Rugbyerfahrungen zu sammeln. Der SC Gröbenzell, der München RFC und der RC Unterföhring erklärten sich jeweils bereit, die sieben Bad Windsheimer und neun Burgbernheimer für das Turnier aufzunehmen.
Auch die sportliche Ausbeute gab bei bestem Wetter großen Grund zur Freude: Die Burgbernheimer Joel Heidecker, Adrian und Julian Cervizzi und Benjamin Birngruber erzielten die ersten Punkte in der Geschichte der SG. Letztendlich erreichte die U8 den Dritten, die U10 den Vierten, die U12 den Fünften, die U14 den Dritten und die U16 den ersten Platz. Als Anerkennung für die Leistungen erhielt jeder Spieler im Rahmen der Siegerehrung eine Urkunde, sodass letztendlich alle nach genug Spielzeit mit einer Urkunde und strahlenden Gesichtern am späten Nachmittag die Heimreise antreten konnten.
Trainer anderer Mannschaften und die Turnierleitung zeigten sich begeistert und erfreut über das zahlreiche Erscheinen und dass Rugby bei Kindern und Erwachsenen auch außerhalb der großen Ballungsräume im Freistaat stattfindet und auf Interesse stößt. Ebenso sind sie zuversichtlich, auf dem nächsten Turnier im Mai zahlreiche Kinder aus dem Landkreis NEA zu sehen und in Zukunft selber zu Gast für ein sportliches Messen im Aischgrund zu sein.
Zurück